Wednesday, December 15, 2010

Das Interview mit Aishling


Erzählen Sie mir etwas von dir?

Ich heiße Aishling Melvin. Ich habe lange blonde Haare und blaue Augen. Ich komme aus Mayo. Ich studiere BWL mit Deutsch an der Galwaysche Universität.

Was sind deine Träum?

Maine Traume ist eigene Firma zu haben. Ich möchte meine eigene Boss für mich sein, und viel Geld verdinen. Andererseits möchte ich lotto gewinnen, dann musste ich nicht mehr arbeiten.

Was machst du in deine Freizeit?

In meine Freizeit mag ich mit meine Freunden treffen, und in die Kneipe oder Disco gehen. Ich gehe gerne ins Kino, höre musik und fernsehe.

Freust du dich auf das Erasmus-Jahr?

Ja, ich freue mich sehr über das Erasmus Jahr in Deutschland. Ich glaube, dass es ist eine gute Erfahrung, und ich werde mein Deutsch verbessern. Ich werde viele neue Leute treffen. Ich wollte nach Nurnberg gehen.

Arbeitest du am Wochenende?

Ja ich arbeite an Wochenenden in einem Resturant in meinem Heimatort. Ich arbaite wie eine Kellnerin und verdine genug. Es ist schwerig, aber wert das Geld.

Was möchtest du nach dem Studium machen?

Nach dem Studium möchte ich mich ausruhen und vielleicht reisen ein Jahr. Bevor ich einen Hausstand gründe und eine Job Finde, möchte ich Amerika, Thailand und Australien besuchen.

Saturday, December 11, 2010


ROSCÓN DE REYES


Schon Anfang Dezember leuchten zur Vorweihnachtszeit die Strassen im Süden von Spanien hell auf. An vielen Ecken kann man Strassenverkäufer sehen, die in Kanistern frisch geröstete Kastanien verkaufen, andere auch aus Ziegenfell gefertigte Hirtentrommeln, die einst sehr häufig beim Vorsingen von Weihnachtsliedern im spontanen Aufzug durch die Stadt benutzt wurden. Der Rummer in der Innenstadt ist also gross, nicht nur wegen dem zeitbestimmten Einkaufstrieb, sondern oft auch nur deshalb, weil so mancher durch die Gegend saust, um sich die vielen beeindruckenden Krippen anzusehen, die von verschiedenen Genossenschaften und Zünften leidenschaftlich unterstützt werden. Nicht umsonst sind die sogenannten "belenes" oder auch "pesebres" eine weit zurück reichende Tradition, man denke nur an Murillo und so viele andere Künstler. Auch im Schoss der Familie wird dieser Brauch sehr oft beibehalten, obwohl sich so mancher schlicht auf das Schmücken des Tannenbaums, meistens künstlich, eingestelt hat. Zieht man dann von Haus zu Haus um Freunden und Verwandten Fröhliche Weihnachten zu wünschen, so darf auf keinen Fall das typische Schmalzgebäck, "mantecado", ausgehen, denn es gilt als eine kleine kulinarische Gabe zur festlichen Winterzeit. Vom 24. Dezember, Heiligabend ("Noche buena"), an dem wir noch vor dem gemeinsamen Abendmahl brav der Predigt unseres Königs zulauschen (und auch nicht durch die Fernbedienung weggezappt werden kann) und wir uns mit Weihnachtliedern beglücken, die meist von hochtalentierten Zigeuern gesungen werden, bis zum Tag der Heiligen Drei Könige (am 6. Januar), an dem ein feierlicher Karossenzug durch die Innenstadt zieht und Kindern wie auch Erwachsenen tonnenweise Bombons beschert, geht es eigentlich sehr friedlich und behaglich zu. Ausser am Silvesterabend natürlich.